Archive for September, 2006


Welt-Lymphom-Tag 2006

09/15/2006 1:58:00 PM

Weltlymphomtag 2006

Aktion unserer Myelom und Lymphom-Kontaktgruppe Österreich

Einleitung

Krebs kann jeden treffen – wir sind die Stimme der Myelom- und Lymphom-PatientInnen in Österreich

Am 15. September, dem Welt-Lymphomtag, hat es sich die Lymphoma Coalition, eine weltweit tätige Initiative zur Aufklärung der Öffentlichkeit über diese Krebserkrankungen, zum Ziel gesetzt, weltweit die Problematik dieser und anderer Krebsformen des lymphatischen Systems und die Rechte, Probleme und Bedürfnisse von Patienten und Angehörigen ins öffentliche Bewusstsein zu rücken.

Zu diesem Zweck machten wir, gemeinsam mit unserer neuen Lymphom-Kontaktgruppe Österreich, Teil unserer seit 2004 bestehenden Selbsthilfegruppe „Myelom Kontakt Österreich“, im Rahmen einer Pressekonferenz und Kundgebung vor dem Burgtheater in Wien auf die Wichtigkeit von Patientenrechten, die Bedeutung der Myelom- und Lymphom-Selbsthilfegruppe – als Plattform für Austausch und Unterstützung von Patienten und Angehörigen -, sowie auf die über 1.000 Lymphom-Neuerkrankungen in Österreich pro Jahr, aufmerksam.

Unterstützt wurden wir dabei von

  • Univ. Prof. Dr. Richard Greil
  • Univ. Prof. Dr. Günther Gastl
  • sowie von zahlreichen Mitbetroffenen und deren Angehörigen

Univ. Prof. Dr. Heinz Ludwig, der aus terminlichen Gründen nicht dabei sein konnte, gab ein schriftliches Statement ab.

Als Zeichen ließen wir auch 300 Luftballons in den Himmel steigen.

Pressekonferenz und Kundgebung

Auszug von der Pressekonferenz und Kundgebung vor dem Burgtheater in Wien

Elke Weichenberger, Gründerin und Obfrau der Selbsthilfegruppe Myelom Kontakt Österreich und der neu gegründeten Lymphom Kontaktgruppe Österreich:

“Die Diagnose Lymphom oder Multiples Myelom bedeutet für Betroffene und Angehörige einen großen Schock. Ausreichende, gezielte Aufklärung sowie richtige und relevante Informationen sind oftmals eine wichtige Unterstützung der Betroffenen auf ihrem – insbesondere am Beginn – unsicheren Weg. Ihr Wegbegleiter sollte der Arzt Ihres Vertrauens sein. Aber Selbsthilfe stellt eine wichtige und notwendige Ergänzung der medizinischen Behandlung dar. Sie ist gekennzeichnet durch gegenseitige Unterstützung der Patienten und Patientinnen sowie der Angehörigen und trägt wesentlich dazu bei, Kompetenz und Eigenverantwortung zu stärken. Denn erst fundiertes Wissen ermöglicht es uns, die Therapieempfehlungen unserer Ärzte zu verstehen und mitzutragen. Je besser wir und unsere Angehörigen über die Erkrankung informiert sind, desto ‚leichter’ ist der Umgang damit möglich!”