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Elke Weichenberger für soziales Engagement ausgezeichnet

04/25/2007 8:30:00 AM

Elke Weichenberger ist eine “Leading Lady”

Tolle Auszeichnung für unsere Obfrau Elke Weichenberger – sie erhielt den “Leading Ladies Award” der Zeitung “Österreich” in der Kategorie „Soziales Engagement“


Elke, vor den Vorhang! Am 19.April 2007 nahm unsere Obfrau, das Herz und die Seele unserer Selbsthilfegruppe Myelom Kontakt Österreich, aus den Händen von Doris Kiefhaber, Geschäftsführerin der Österreichischen Krebshilfe, im Rahmen einer großen Gala im Museumsquartier in Wien eine tolle Auszeichnung entgegen. Aus über 500 Kandidatinnen waren insgesamt 100 Top-Frauen für diesen erstmals in Österreich verliehenen Preis in zehn Kategorien nominiert. Von einer hochkarätigen Jury, der neben Doris Kiefhaber unter anderem auch Nationalratspräsidentin Barbara Prammer, Frauenministerin Doris Bures, WK-Wien – Präsidentin Brigitte Jank und die 3. Nationalratspräsidentin Eva Glawischnig angehörten, wurden die zehn „Leading Ladies“ des Landes gewählt. Neben Elke Weichenberger wurden so bekannte Persönlichkeiten wie Antonia Rados (Award der Kategorie Medien), Waris Dirie (Kategorie Soziales Engagement, International), Brigitte Jank (Frauen-Unternehmen), Barbara Prammer, 1. Nationalratspräsidentin in der Kategorie „Aufsteigerin des Jahres“ und in der Kategorie Netzwerkerin des Jahres Doris Kiefhaber als Gewinnerinnen gekürt.

Die Award-Statuette ist damit sicherlich eine bedeutende Anerkennung des Engagements von Elke Weichenberger und unserer Selbsthilfegruppe insgesamt!

Einige Zeilen aus ihrer kurzen Ansprache an die Jury und an 300 geladene Gäste:
“Zunächst möchte ich mich bei der Jury für diese große Auszeichnung herzlich bedanken. Mein Dank gilt auch den Mitarbeitern meiner Selbsthilfegruppe, die ehrenamtlich mein Engagement unterstützen, unseren großartigen Ärzten, und meiner tollen Familie. Ich erhielt mit 29 Jahren die Diagnose unheilbarer Krebs. Ein furchtbarer Schock. Plötzlich wurden andere Dinge wichtig. Überleben und Leben mit der Erkrankung, Hoffnung und Unterstützung für andere Betroffene geben, waren Startimpulse für mein Engagement. In den letzten Jahren hat sich meine Selbsthilfegruppe verstärkt darum bemüht, der Krebserkrankung “Multiples Myelom” ein Gesicht und den davon Betroffenen eine Stimme zu geben.

Bei unserem Bemühen, den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen, hoffen wir auf die Solidarisierung der Gesellschaft mit dem Tabuthema Krebs. Gerade in Zeiten, wo immer wieder Einsparungseffekte gesucht werden, muss die medizinische Versorgung auch mit modernsten Therapien für unsere Patienten sichergestellt bleiben. Denn wir brauchen neue, leider oftmals sehr teure Medikamente, intensive Forschung, Studien, damit wir länger leben oder zumindest Lebensqualität gewinnen.

Ich verstehe daher die Auszeichnung auch als Auftrag, in diesem Sinne weiterzukämpfen und bitte SIe alle: Helfen Sie uns bei der Bewältigung unserer Probleme, geben Sie uns Hoffnung, Unterstützung und machen Sie uns Mut!

Danke!”

Mit eurer wichtigen Hilfe werden wir weiterkämpfen, für andere da sein!