Archive for Mai, 2007


Vorbeugung von Osteonekrose unter Bisphosphonat-Therapie

05/10/2007 11:06:00 AM

Univ. Prof. Dr. Heinz Ludwig

Vorstand der 1. Medizinischen Abteilung
Zentrum für Onkologie und Hämatologie, Wilhelminenspital, Wien

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Merkblatt zur Vorbeugung von Osteonekrose unter Bisphosphonat-Therapie

  • Merkblatt (Acrobat PDF)

Neben den bekannten häufig vorkommenden Nebenwirkungen mit Medikamenten aus der Substanzklasse der Bisphosphonate wurde eine zwar seltene, aber schwerwiegende Nebenwirkung dieser Substanzen in dem gehäuften Auftreten von Kieferknochenschädigungen (Kiefer-Osteonekrosen) bekannt. Hierunter versteht man eine Aufweichung und Zerstörung eines Kieferknochens meist nach einem zahnärztlichen Eingriff.

Da es sich bei dieser Nebenwirkung um eine unangenehme und schwierig zu behandelnde Komplikation handelt, sollten Sie ausführlich über die Entstehung und den Charakter dieser Erkrankung Bescheid wissen. Nur auf diese Weise ist eine Vermeidung und eine rasche Erkennung dieser Komplikation möglich.


Osteonekrose
(von griech. osteon = Knochen und nekros = abgestorben) Unter einer Osteonekrose versteht man einen abgestorbenen Knochenbezirk. Verschiedene Ursachen, meistens sind es örtliche Durchblutungsstörungen. Man kann sich in solchen Fällen eine Osteonekrose fast wie eine Art Knocheninfarkt vorstellen.


Neue Ansprechpartnerin für Lymphom

05/10/2007 8:33:00 AM

Neue Ansprechpartnerin für Lymphom – PatientenInnen in Tirol

Wir freuen uns, Ihnen eine neue Ansprechpartnerin für Lymphom – PatientenInnen in Tirol vorstellen zu dürfen:

Frau OA Dr. Johanna Kantner von der Hämatologie im LKH Innsbruck. Wir begrüßen Sie sehr herzlich in unserem Team, vielen Dank für Ihre Bereitschaft zur Unterstützung unserer PatientenInnen!

Mit herzlichen Grüssen

Elke Weichenberger

OA Dr. Johanna Kantner
Univ. Klinik für Innere Medizin V (Hämatologie und Onkologie)Medizinische Universität, Anichstrasse 35, A-6020 Innsbruck
Tel 0043 (0) 512 / 504 81179/ Fr 12-14 UhrE-Mail schreiben

Symposium 2007

05/5/2007 3:11:00 PM

Internationales Multiples Myelom Symposium
für PatientInnen und Angehörige in Wien

Zeit Samstag, 5. Mai 2007, 9-17.30 Uhr
Ort Kardinal König Haus, 1130 Wien
Eine gemeinsame Veranstaltung unserer Selbsthilfe in Kooperation mit dem Wilhelminenspital Wien und der Medizinischen Universität Wien.

Allgemeine Information und Einleitung

Sehr geehrte Damen und Herren!

DGKS Elke Weichenberger, Obfrau der SelbsthilfegruppeIm Namen unserer Selbsthilfegruppe, bedanken ich mich für das große Interesse an dieser Veranstaltung und unseren zahlreichen ausgezeichneten Vortragenden. Als selbst Betroffene kenne ich den Schock der Diagnose, die Angst vor Therapien und weiß, daß sich viele Fragen aufdrängen. Das Wissen um die Erkrankung kann helfen, mit der Erkrankung besser umzugehen, unnötige Ängste abzubauen und zu einer besseren Lebensqualität zu gelangen.
Univ. Prof. Dr. Heinz Ludwig, Wilhelminenspital WienDer Selbsthilfegruppe möchte ich zur gelungenen Veranstaltung gratulieren. Patientenseminare bieten eine Fülle von nützlichen Angeboten, wie aktuelle medizinische Information, Diskussionen mit Experten, wobei neben rein medizinischen Fragen auch wichtige Themen wie soziale Unterstützungsmöglichkeiten, psychologische Hilfe für Angehörige, u.v.m. besprochen werden. Von besonderer Bedeutung sind dabei die persönlichen Kontakte mit anderen Betroffenen und der Erfahrungsaustausch. Diese Informationen können unbegründete Ängste abbauen und Betroffenen mehr Sicherheit und Zuversicht geben. Gerade die Therapie des multiplen Myeloms macht in diesen Zeiten große Fortschritte.
Univ. Prof. Dr. Johannes Drach, Medizinische Universität WienBedeutende Fortschritte der letzten Jahre haben es möglich gemacht, das multiple Myelom nicht nur besser zu verstehen, sondern auch wesentlich effektiver behandeln zu können. Wenn es uns auch bislang nur selten gelingt, die Erkrankung vollständig ausheilen zu können, so ist es doch gelungen, das Myelom als eine Art “chronische Erkrankung” zu behandeln. Damit verbunden ist auch ein beträchtlicher Gewinn an Lebensqualität.

Das Symposium mit zahlreichen Experten bot umfassende und gesicherte Informationen über alle wichtigen, die Krankheit betreffenden Fragen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten die Möglichkeit, Ihre speziellen Fragen an die Experten zu stellen.

Wir danken für das große Interesse aller Teilnehmer bei dieser gelungenen Veranstaltung.

Programm und ReferentInnen

Thema / ReferentIn Beginn Raum
Registrierung 8.00
Begrüßung
DGKS Elke Weichenberger, Myelom Kontakt Österreich Univ. Prof. Dr. Heinz Ludwig, Wilhelminenspital Univ. Prof. Dr. Johannes Drach, Med. Universität Wien
9.00 Saal
Multiples Myelom für Anfänger–von der Klinik bis zur Ersttherapie
Univ. Prof. Dr. Heinz Ludwig, Wilhelminenspital
9.15 Saal
Therapie des Rezidivs und neue Behandlungsmöglichkeiten
Univ. Prof. Dr. Johannes Drach, Med. Universität Wien
9.50 Saal
Prophylaxe von Infektionen, Impfungen und Reiseapotheke
ASS Dr. Andrea Steiner, Paracelsus Universität Salzburg
10.25 Saal
Pause mit Getränken 11.00
Bisphosphonate, deren Nutzen und Risken und Strategien zur Remissionsverlängerung
PD Dr. med. Christian Straka, Interne Klinik Dr. Argirov
11.20 Saal
Kyphoplastie bei Wirbelkörpereinbrüchen
OA. Dr. Johann Kohlmann, Wilhelminenspital
11.55 Saal
Mittagsbuffet 12.30
Vorträge in Kleingruppen mit Fragen
Rezidiv – Therapie
Univ. Prof. Dr. Heinz Ludwig
14.00 R1
Behandlung der Komplikationen des Myeloms und der Nebenwirkungen der Therapie
OA Dr. Niklas Zojer, Wilhelminenspital
14.40 R1
Behandlung von Kiefernekrosen
Dr. Dr. Arno Wutzl, Med. Universität Wien
14.00 R2
Behandlung von Symptomen der Erkrankung, insbesondere Schmerzen
FA Dr. Kathrin Strasser-Weippl, Wilhelminenspital
14.40 R2
Autologe Stammzelltransplantation (STZ)
Univ. Prof. Dr. Johannes Drach
14.00 R3
Fatigue – Syndrom und Behandlungsmöglichkeiten
OA Dr. Johann Kaufmann, Med. Universität Wien
14.40 R3
Krankheit kennt keine Grenzen, psychosoziale Aspekte der Hilfe für Betroffene / Angehörige
Mag. Andrea Prokesch-Egger, Med. Universität Wien
14.00 R4
Soziale Unterstützungsmöglichkeiten im Zusammenhang mit der Behinderung
DSA Erika Kober, Bundessozialamt Wien
14.40 R4
Pause mit Getränken 15.15
Kontrolluntersuchungen – Welche und Wie oft?
Dr. med. Christian Taverna, Medizinische Klinik Kantonsspital Münsterlingen
15.30 Saal
Fragen an die Experten mit Podiumsdiskussion
Univ. Prof. Dr. Ludwig, Univ. Prof. Dr. Drach, Elke Weichenberger
16.10 Saal
Nachdenken, Lächeln, Lachen…
Christine Nöstlinger
17.00 Saal

Partner und Sponsoren

Eine Veranstaltung der Selbsthilfegruppe Myelom Kontakt Österreich in Zusammenarbeit mit folgenden Organisationen

Wir danken den folgenden Unternehmen und Organisationen für Ihre Unterstützung

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