Archive for Juli, 2007


Sat.1: Fernsehbericht auf mit Gerhard Palfi

07/10/2007 9:45:00 AM

Non Hodgkin Lymphom
Die chronisch myeloische Leukämie (CML)

Ein Fernseh-Bericht in Welt der Medizin, Sat.1 Österreich mit Gerhard E. Pálfi, Lymphom Kontaktgruppe Österreich

Weltweit sind etwa 1,5 Millionen Menschen am so genannten Non-Hodgkin-Lymphom erkrankt. Diese Krebserkrankung des lymphathischen Systems hat seit den frühen 70er Jahren um 80% zugenommen. Dank moderner Therapien, wie der Antikörpertherapie, kann die krankheitsfreie Zeit Betroffener nun um Jahre verlängert und die Sterberate sogar um die Hälfte reduziert werden.


Tag für Tag wird der menschliche Körper mit unzähligen Bakterien, Viren und sonstigen Fremdkörpern konfrontiert. Damit diese ihre potenziell krankmachende Wirkung nicht entfalten können, verfügt der Körper über ein ausgeklügeltes Abwehrsystem, das Immunsystem.

Dabei spielt das lymphatische System, auch Lymphgefäßsystem genannt, eine wesentliche Rolle. So befinden sich im gesamten Körper Lymphgefäße, die parallel zu den venösen Blutgefäßen verlaufen. Sie beginnen blind und vereinen sich zu immer größeren Lymphbahnen. Diese laufen über die Lymphknoten zusammen und werden von dort aus weitergeführt, in noch größere Lymphbahnen. Neben anderen Aufgaben ist das lymphatische System eben auch an der Immunabwehr maßgeblich beteiligt. So werden in den Lymphknoten Helferzellen, so genannte Lymphozyten, gebildet.

Dringt ein Fremdkörper, ein so genanntes Antigen, in den Körper wird eine Fresszelle alarmiert. Diese ortet das Antigen und verschlingt es. Teile dieses Antigens werden auf der Oberfläche der Fresszelle exponiert. Nun docken T-Lymphozyten an diesen Stellen an. Das Immunsystem erkennt nun, um welchen Erreger es sich handelt. Durch diesen Prozess werden so genannte B-Zellen aktiviert, die wiederum Antikörper bildende Plasmazellen produzieren und Fremdkörper zerstören.

Bei Bedarf können in den Lymphknoten bis zu 2000 Antikörper pro Sekunde gebildet werden. Liegt eine Entzündung im Körper vor, ist es daher auch verständlich, dass Lymphknoten anschwellen und schmerzen können. In der Medizin wird der angeschwollene Lymphknoten als Lymphom bezeichnet. Wurden genügend Antikörper gebildet, um den Eindringling vernichten zu können, geht für gewöhnlich auch das Lymphom wieder zurück.

Durch einen Fehler im Erbgut von T und B-Zellen, kann es aber zu einer ständigen Vermehrung von Abwehrzellen kommen, ohne dass eine Entzündung im Körper vorliegt, wodurch Lymphknoten dauerhaft anschwellen. Dann spricht man von malignen, also bösartigen Lymphomen. Die häufigsten bösartigen Lymphome werden in der in der Gruppe der so genannten Non-Hodgkin Lymphom zusammengefasst.

Univ.-Prof. Dr. Ulrich Jäger: Morbus Hodgkin ist die eher seltenere Form, wo man also rechnet je nach Statistik von 1 bis 4 Neuerkrankungen pro 100.000 Patienten pro Jahr. Im Gegensatz dazu kommen die Non- Hodgkin Lymphome etwa fünf bis sechsmal so häufig vor und etwas was wichtig ist, der Morbus Hodgkin ist in seinem Auftreten gleich geblieben, die Non- Hodgkin Lymphome haben sich in den letzten 20 Jahren in der westlichen Welt und damit auch in Österreich in etwa verdoppelt.

So erkranken daran derzeit in Österreich jährlich etwa 1.100 Patienten. Tendenz steigend. Derzeit sind etwa 40 Arten von Non-Hodgkin-Lymphomen bekannt, die in zwei große Gruppen unterteilt werden: in die so genannten indolenten, also langsam wachsenden Lymphome und in die Gruppe der aggressiven Non-Hodgkin Lymphome.

Univ. Prof. Dr. Werner Linkesch: Das drückt den Verlauf dieser Krankheit aus: ein indolentes Lymphom verläuft langsamer über Jahre, wenn nicht Jahrzehnte, ist aber sehr schwierig zu heilen. Das aggressive Lymphom wächst rasch, braucht eine rasche Therapie, man kann es aber heilen. Die häufigsten Lymphomarten sind das follikuläre Lymphom und das diffus großzellige Lymphom, die machen miteinander über 50 Prozent der Non-Hodgkin-Lymphome aus.

Diffus großzellige Lymphome gehören zu den aggressiven Lymphdrüsenkrebsarten. Hier kommt es zu einer schnellen Vermehrung entartetet B-Lymphozyten, die auch in andere Organe streuen können. Beim so genannten follikulären Lymphom entstehen die Krebszellen in jenen Bereichen der Lymphknoten, wo normalerweise B-Zellen heranreifen. Auch Gerhard ist an dieser Lymphomart erkrankt.

Gerhard: Es begann im März 2004, bei der Körperpflege unter der Dusche. Ich entdeckte in meiner linken Leiste einen stark geschwollenen Lymphknoten der weder druckempfindlich war, noch schmerzte. Die erste Konsultation, ein paar Tage nach der Entdeckung dieses Lymphknotens, bei einem praktischen Arzt, verlief für mich sehr unbefriedigend. Der Lymphknoten, der sich rasch vergrößert hatte, verursachte mir inzwischen auch Schmerzen (Schmerzen; kein typisches Symptom bei Erkrankungen des lympathischen Systems.) beim Sitzen und Gehen und daher war ich mit dem Ratschlag des Arztes, die schmerzende Stelle nur mit einer entzündungshemmenden Salbe einzureiben, nicht zufrieden. Durch einen befreundeten Mediziner wurde ich rasch an einen Chirurgen überwiesen, der mir diesen Lymphknoten nach einer vorhergehenden Ultraschalluntersuchung chirurgisch entfernte. Die nachfolgende histologische Untersuchung ergab, dass sich dieser Lymphknoten zu einem Non Hodgkin Lymphom (NHL) (NHL; Non Hodgkin Lymphom; Bezeichnung für Erkrankungen des lymphatischen Systems die nicht die Kriterien des Morbus Hodgkin erfüllen (bösartiger Tumor des Lymphsystems). entwickelt hatte.

Wird ein geschwollener Lymphknoten bemerkt, der sich nicht mehr zurückbildet und auch nicht schmerzt, sollte sofort ein Kompetenzzentrum aufgesucht werden. Denn dies könnte ein erstes Anzeichen für Lymphdrüsenkrebs sein. Es gibt aber auch andere Warnsignale, die etwa bei 10% aller Patienten auftreten.

Univ. Prof. Dr. Werner Linkesch: Es gibt die so genannte B-Symptomatik, Nachtschweiß, Fieber, 10%ige Gewichtsabnahme in den letzten sechs Monaten. Das muss aber nicht bei jedem Patienten vorkommen. Es können plötzlich geschwollene Lymphknoten auftreten, am Hals, unter der Achsel, in der Leistenbeuge, es kann auch unspezifisch beginnen, Sie fühlen sich schwächer und es wird im Blutbild eine Anämie festgestellt oder das Differenzialblutbild ändert sich im Sinne eines vermehrten Auftreten von Lymphozyten. Das merken Sie aber als Patient nicht so leicht, also es sind eigentlich schleichende Krankheiten, die man erst bemerkt, wenn sie Symptome machen. Das ist die Schwierigkeit.

Univ.-Prof. Dr. Ulrich Jäger: Also die Diagnose kann entweder über diese Lymphknoten erfolgen. Man macht zunächst einen Ultraschall und wenn der Arzt einen großen Verdacht hat, dass es sich um einen bösartigen Lymphknoten handelt, dann muss ein Chirurg oder ein Hals-Nasen-Ohren-Arzt eine Biopsie machen. Also wir brauchen eine Lymphknotenbiopsie. Dann kann der Pathologe daraus die Diagnose stellen. Es gibt Lymphome, die treten im Blut oder im Knochenmark auf. Dort kann man sie im Blut diagnostizieren, also das sind die Leukämien aus den lymphatischen Zellen. Da kann man die Diagnose im Blut oder im Knochenmark stellen.

Es ist wichtig, die Diagnose sehr rasch zu stellen. Denn vor allem bei den aggressiven Verlaufsformen, wo sich Zellen sehr schnell teilen und wachsen, spielt auch der Zeitfaktor eine Rolle. Nach der Diagnosestellung müssen Lymphome noch klassifiziert werden, denn die verschiedenen Lymphomarten verlangen nach unterschiedlichen Therapien.

Univ.Prof. Dr. Ulrich Jäger: Also Lymphome werden eingeteilt nach der so genannten An Arbor-Klassifikation, die es schon viele Jahre gibt und dort ist der wesentlichste Punkt, dass man die Zahl und die Ausbreitung der Lymphknoten berücksichtigt. Wichtig ist, dass Lymphome die nur zu einer Seite des Zwerchfells auftreten und daher lokalisiert sind, eine bessere Prognose haben als Lymphome, die an beiden Seiten des Zwerchfells oder generalisiert auftreten und das ist ein Prognosefaktor. Also teilt man sie ein. Die Leukämien werden wieder nach eigenen Gesichtspunkten eingeteilt, obwohl sie ja auch eigentlich Lymphome sind, die lymphatischen Leukämien.

Die Therapie stützt sich in Abhängigkeit von der Lymphomart auf mehrere Säulen.

Univ. Prof. Dr. Werner Linkesch: Da hat sich Gott sei Dank in den letzten Jahren sehr viel verändert. Während wir mindestens 20 Jahre als Goldenen Standard das so genannte CHOP-Schema hatten, und es keinen Fortschritt gab, es eben das Beste war, haben wir jetzt doch seit über fünf Jahren monoklonale Antikörper im Einsatz. Diese monoklonalen Antikörper können zusätzlich zur Chemotherapie eine synergistische Wirkung entfalten. So dass die Ergebnisse seitdem wir die Substanzen einsetzen erheblich verbessert wurden und zwar nicht nur die Remissionsraten, sondern auch das Überleben. Auch das Überleben nach fünf Jahren, also nicht berechnet, sondern echt gemessen, zeigt eine Zunahme von 20, 25 Prozent auch bei alten Patienten. Das kann man zur Therapie dazugeben, zu den einzelnen Zyklen, man kann es dann aber auch als Erhaltungstherapie einsetzen, z.B. alle drei Monate vier Mal im Jahr über zwei Jahre, auch das bringt eine längere krankheitsfreie Zeit und schließlich kann man noch diesen Antikörper mit einem Nuklid markieren, mit Yttrium-90, ist im Handel (Zevalin®), zugelassen für follikuläres Lymphom und hier können Sie mit einer einmaligen ambulanten Gabe auch sehr gute Erfolge erzielen.

Durch den Einsatz dieser Antikörpertherapie in Kombination mit Chemotherapie wird die Ansprechrate auf 70 – 90 %, selbst bei aggressiven Non-Hodgkin Lymphomen erhöht, während die Rezidivrate, also das Wiederauftreten der Erkrankung, um 60% reduziert wird. Durch diese Therapie wird sogar das Sterberisikos um 48% gesenkt. 26“

Univ.-Prof. Dr. Ulrich Jäger: Also MabThera ist ein so genannter monoklonaler Antikörper, der so gebaut wurde, dass er einem menschlichen Antikörper schon sehr ähnlich ist und daher sehr wenig Nebenwirkungen hat. MabThera erkennt an der Oberfläche von B Zellen einen Stoff, das so genannte CD 20 Antigen und setzt sich auf dieses CD 20 Antigen und führt dann über verschiedene Mechanismen zum Tod der Zellen, sobald es angedockt hat an diese Zellen, es holt sich dazu vielleicht auch andere Zellen noch dazu, die ihm helfen T Zellen und so weiter, diese Zellen zu killen, also ein so genannter CD 20 Antikörper, der in der Therapie der B Zellen Lymphome eingesetzt wird.

Diese Therapie wird als Infusion alle zwei bis vier Wochen, sechs bis acht Mal hintereinander verabreicht. 10“

Univ.-Prof. Dr. Ulrich Jäger: Die Therapie wird gegeben, in den meisten Fällen kombiniert mit der Chemotherapie, alle zwei bis drei Wochen, manchmal auch vier Wochen und das ganze sechs mal hintereinander, manchmal acht mal hintereinander, also sprich ca. ein halbes Jahr lang, im Abstand von zwei bis vier Wochen, je nach Therapie wird der Antikörper verabreicht, das wäre im Einsatz in der so genannten Induktionstherapie, also damit der Krebs einmal verschwindet, heutzutage gibt es auch schon Erkrankungen, wo das MabThera anschließend als nur Monotherapie eingesetzt wird, wo eine so genannte Haltungstherapie durchgeführt und da bekommt der Patient z.B. alle drei Monate eine Dosis von den Antikörper infundiert und das ganze kann bis zu zwei oder drei Jahre wiederholt werden.

In manchen Fällen kommen neben der genannten Standardtherapie auch noch andere zum Einsatz.

Univ.-Prof. Dr. Ulrich Jäger: Also, ich würde vielleicht einmal zunächst sagen, es gibt Lymphome, diese ganz gutartigen Lymphome, die werden eigentlich zunächst einmal überhaupt nicht behandelt. Das ist also die eine große Gruppe, die zweite Gruppe ist die Gruppe der Lymphome, die wir behandeln und heilen wollen und dann gibt es die dritte Gruppe der Lymphome die wir zwar behandeln, wo das Ziel die Lebensqualitätsverbesserung ist und vielleicht auch die Verlängerung des Lebens, aber wo wir wissen, dass wir die Lymphome noch nicht heilen können. Das bedeutet, dass die Therapie in der ersten Gruppe von gar keiner Therapie bis zu ganz aggressiven Therapien wie Transplantation geht. Normalerweise beginnt man bei Lymphomen mit einer Chemotherapie in irgendeiner Form, wobei heutzutage bei den meisten Lymphomen gleichzeitig auch diese Chemotherapie mit einer Antikörpertherapie kombiniert wird, Antikörper sind so wie die eigentlichen körpereigenen Antikörper Eiweißstoffe, die sich auf die Lymphomzellen draufsetzen und dann zum Tod dieser Lymphomzellen führen und die wirken viel besser, wenn sie mit Chemotherapie verknüpft werden, das wäre die Standardtherapie und dann muss man auch noch sagen, dass Strahlentherapie äußerst wirksam ist gegen Lymphome und manchmal auch kombiniert wird mit der Chemotherapie und das Spektrum endet dann im Falle, dass die Patienten auf die erste Therapie nicht gut ansprechen bei Transplantation – Stammzellentransplantation, Knochenmarkstransplantation sogar mit Spenderknochenmark oder Spenderstammzellen.

Manche indolente, also langsam voranschreitende Lymphomarten werden vorerst übrigens gar nicht therapiert, da die Nebenwirkungen der Therapie für den Patienten zu belastend wären. Hier wird lediglich engmaschig kontrolliert.

Gerhard: Da fällt mir der Satz ein: „Einem jeden recht getan ist eine Kunst die niemand kann“, manche Patienten wollen therapiert werden – auch, und gerade darum, weil „abwarten und Tee trinken“ auch bei den Medizinern geteilte Meinungen hervorruft. Ich persönlich denke und habe auch der Literatur entnommen, dass zu frühzeitiger Therapiebeginn auch kontraproduktiv sein kann. Aber wie bereits so oft erwähnt, diese Option ist individuell auf den Einzelfall abzustimmen. Nicht nur der Grad der Erkrankung, auch das jeweilige Naturell und die Einstellung des Patienten haben damit zu tun für welche Vorgangsweise sich der behandelnde Arzt gemeinsam mit dem Patienten entscheidet. Die psychische Belastung ist nicht zu vernachlässigen und bedarf wie in meinem Fall einer intensiven Betreuung, die aber für mich sehr hilfreich ist.

Daher wird auch der Anschluss an eine Selbsthilfegruppe empfohlen.

Gerhard: Ich engagiere mich in der Selbsthilfe, weil ich dankbar bin, in vielerlei Hinsicht ein privilegierter Mensch zu sein. Meine Sorgen beschränken sich hauptsächlich auf meinen Gesundheitszustand. Viele andere Mitpatienten bedürfen aber Hilfe in vielen Lebensbereichen weil sie sich z.B. nicht so gut ausdrücken können, die notwendigen Kontakte nicht haben oder einfach von der Diagnose und der Erkrankung so geschockt sind, dass sie einfach der Hilfe durch andere Menschen bedürfen. Es ist für mich eine sehr schöne Aufgabe mich in dieser Richtung zu betätigen und ich habe dadurch auch schon sehr viele nette und wertvolle Menschen kennen und schätzen gelernt. Die Selbsthilfe die sich in den verschiedensten Gruppierungen formiert hat, kann kranken Menschen und ihren Angehörigen Informationen geben, ihnen Mut machen, sie bei vielen Entscheidungen die nicht nur die Krankheit an sich betreffen, unterstützen und dadurch auch in diesen schwierigen Lebenssituationen die Lebensqualität verbessern. Selbsthilfe ist geprägt von Teamgeist, kein Einzelkämpferdasein, keine Alleingänge sind da gefragt. Die Gruppe von Menschen die sich zum Ziel gesetzt hat anderen Mitpatienten und Angehörigen zur Seite zu stehen hat ein Potential, dass des einen Einzelnen übersteigt. Die Vielfalt der Gruppen ermöglicht es für jeden Fragesuchenden die geeignete Person zu finden, zu der er Vertrauen haben kann und die ihm sympathisch ist. Dies ist wie in anderen Lebensbereichen eine sehr wichtige Komponente die nicht zu unterschätzen ist.

Das wichtigste ist, seinen Lebensmut nicht zu verlieren.

Univ.-Prof. Dr. Ulrich Jäger: Das wichtigste was man den Lymphompatienten im Gegensatz zu manchen anderen Krebspatienten mitgeben kann ist, dass in sehr vielen Fällen, ich würde vielleicht einmal so die Zahl 50 % nennen, dass in sehr vielen Fällen das Lymphom heilbar ist oder das zumindest das Lymphom für die nächsten 5 Jahre für den Patienten keine Rolle spielen wird. Also die Lebensqualität für den Patienten ist in den meisten Fällen gut und es besteht Aussicht auf Heilung.

Vor allem kann der Verlauf der Erkrankung durch einen gesunden Lebensstil und eine positive Lebenseinstellung maßgeblich beeinflusst werden.

Gerhard: Was liegt mir am Herzen? Einerseits möchte ich mich bei den vielen Mitpatienten und Mitmenschen bedanken, die mir geholfen haben, und mir auch ständig helfen, wenn ich ihrer Hilfe bedarf.

Und andererseits die von Elke Weichenberger gegründete Selbsthilfegruppe Myelom Hilfe Österreich – www.myelom.at mit ihrem Ableger www.lymphomhilfe.at vorstellen, die es sich zum Ziel gemacht hat, Ratsuchenden in dieser schwierigen Lebenssituation beizustehen und Hilfe und Information anzubieten.

Die in diesem Verein tätigen Personen sind entweder selbst Betroffene oder Angehörige von Patienten, sind ehrenamtlich und unentgeltlich tätig und Österreichweit zu erreichen.

Diese beiden Internet-Seiten wurden uns dankenswerterweise unentgeltlich von Mitarbeitern der Firma www.elements.at erstellt. Besuchen Sie sie um nähere Informationen zu finden und scheuen Sie sich nicht im Bedarfsfall eine Anfrage per Mail oder Telefon an uns zu richten.

Wir freuen uns, wenn wir ihnen helfen können.

Zum Abschluss möchte ich noch allen Betroffenen, seien es Patienten oder Angehörige, Mut machen, sich von dieser schwierigen Lebenssituation nicht in die Tiefe ziehen zu lassen.

Die Hoffnung und den Lebenswillen nie aufzugeben und Hilfe in Anspruch zu nehmen, um den Körper als auch den Geist wieder zu heilen, und um die Lebensqualität wieder zu erlangen, die unser Leben lebenswert macht.

Es ist ein steiler Anstieg, aber kein unüberwindbarer Berg!


Hilfe für PatientInnen in Not

07/10/2007 8:18:00 AM

Univ. Prof. Dr. Heinz LudwigVorstand der 1. Medizinischen Abteilung
Zentrum für Onkologie und Hämatologie, Wilhelminenspital, Wien

Mehr Informationen…

Hilfe für PatientInnen in Not

Weiterhin finanzielle Unterstützung für Myelom PatientInnen in Österreich, welche aufgrund der Erkrankung in Not geraten sind.

Prim. Univ. Prof. Dr. Heinz Ludwig hat eine Stiftung zur Unterstützung für in finanzielle Not geratene Myelompatienten eingerichtet. Anträge für finanzielle Zuwendungen aus diesem Fonds können an Dr. Kathrin Strasser-Weippl und OA Dr. Niklas Zojer (beide Wilhelminenspital Wien) sowie an mich gestellt werden. Die Vergabe erfolgt nach dem Grad der Bedürftigkeit. Alle Anträge werden streng vertraulich behandelt.