Archive for Juni, 2009


6. Myelom & Lymphom-Symposium 2009

06/26/2009 1:27:00 PM

6. Internationales Myelom- und Lymphom-Symposium
für PatientInnen, Angehörige und ÄrztInnen in Wien

Zeit Freitag, 26.06.2009 und Samstag, 27.06.2009
Ort Kardinal König Haus, Lainzer Straße 138, 1130 Wien
Eine Veranstaltung der Myelom- und Lymphomhilfe Österreich gemeinsam mit dem Wilhelminenspital Wien, Prim. Univ. Prof. Dr . Heinz Ludwig und vielen nationalen und internationalen Experten.

Allgemeine Information und Einleitung

Sehr geehrte Damen und Herren!


Im Namen der Myelom- und Lymphomhilfe Österreich, der 1. Med. Abteilung des Wilhelminenspitals und aller Referentinnen und Referenten möchten wir Sie sehr herzlich zu unserem 6. Symposium für PatientenInnen und Angehörige in Wien einladen. Das Seminar bietet Ihnen wieder umfassende Informationen über Ihre Erkrankung und neue Therapien und die dynamische Entwicklung auf dem Gebiet der Forschung.Themen wie Stammzell- transplantation, Laborparameter , wichtige Reisevorkehrungen, aber auch Bewegung und soziale Unterstützungsmöglichkeiten werden ausführlich und für Betroffene verständlich behandelt. Ganz besonders wichtig ist es uns, dass Ihre ganz persönlichen Fragen beantwortet werden! Denn das Wissen um die Erkrankung kann Ihnen helfen, damit besser umzugehen, unnötige Ängste abzubauen und zu einer besseren Lebensqualität zu gelangen. Wir freuen uns sehr auf Ihre Teilnahme!Prim. Univ. Prof. Dr. Heinz Ludwig und DGKS Elke Weichenberger

Programm 26.06.2009 - Ärztevorträge

Programm Freitag, 26.06.20090

Schwerpunkt Ärztevorträge, auch für interessierte Patienten und Angehörige

Thema / ReferentIn Beginn Raum
Begrüßung
Univ.-Prof. Dr . Heinz Ludwig, Wilhelminenspital Wien
15.00 Saal
Diagnostische Abklärung
Univ.-Prof. Dr . Heinz Gisslinger, Med. Universität Wien
15.05 Saal
Responsebeurteilung
Priv.-Doz. Dr . Niklas Zojer, Wilhelminenspital Wien
15.30 Saal
Wahl der optimalen Therapie
Für jüngere Patienten
OA Dr . Stefan Knop, Med. Universität WürzburgFür ältere Patienten
Priv.-Doz. Dr . Christian Straka, Interne Klinik Dr . Argirov, München
15.55 Saal
Pause 16.20
Prävention und Management von Nebenwirkungen der Myelomtherapie
Univ.-Prof. Dr . Heinz Ludwig, Wilhelminenspital Wien
16.45 Saal
Die Rolle der Corticoide und deren Alternativen
Univ.-Prof. Dr . Johannes Drach, Med. Universität Wien
17.10 Saal
Behandlung von Patienten mit Niereninsuffizienz
Univ.-Prof. Dr . Felix Keil, LKH Leoben-Eisenerz
17.35 Saal
Aktuelle klinische Studien in Österreich
Ass. Dr . Ercan Müldür, Wilhelminenspital Wien
18.00 Saal
Zusammenfassung 18.15 Saal
Geplantes Ende der ÄrztInnenveranstaltung 18.30

Programm 27.06.2009 - PatientInnen- und Angehörigen-Seminar

Programm Samstag, 27.06.2009

Patienten- und Angehörigenseminar, auch für interessierte ÄrztInnen

Thema / ReferentIn Beginn Raum
Registrierung 8.00
Begrüßung
DGKS Elke Weichenberger
Univ. Prof. Dr . Heinz Ludwig
Univ. Prof. Dr . Johannes Drach
9.00 Saal
Was sind Lymphome? Was ist das Multiple Myelom? Warnzeichen, Symptome und Beschwerden
Univ. Prof. Dr . Heinz Ludwig, Wilhelminenspital Wien
9.15 Saal
Konventionelle Therapie bei Multiplem Myelom und Lymphomen
Univ. Prof. Dr . Johannes Drach, Med. Universität Wien
9.45 Saal
Die Rolle der Transplantation bei Multiplem Myelom und Non-Hodgkin-Lymphomen
OA Dr . Stefan Knop, Med. Universität Würzburg
10.15 Saal
Pause mit Getränken 10.45
Kann die Stammzell-Transplantation durch neue Medikamente ersetzt werden? Pro und Kontra
PD Dr . med. Christian Straka, Interne Klinik Dr . Argirov, München
11.15 Saal
Reisevorkehrungen: Von der Impfung bis zur Reiseapotheke
Univ. Prof. Dr . Felix Keil, LKH Leoben-Eisenerz
11.45 Saal
Mittagspause 12.15
Vorträge in Kleingruppen mit Fragen
Rezidiv – Therapie des Multiplen Myeloms
Univ. Prof. Dr . Heinz Ludwig, Wilhelminenspital Wien
13.15 Raum 1
Neuropathien – Diagnose und Behandlungsmöglichkeiten
Univ. Prof. Dr . Burkhard Gustorff, Wilhelminenspital Wien
13.50 Raum 1
Bedeutung der wichtigsten Laborparameter beim Multiplen Myelom – Blutbild, Nierenwerte, Elektrophorese, Immunfixation, Bestimmung der freien Leichtketten
OA Dr . Adalbert Weißmann, Wilhelminenspital Wien
13.15 Raum 2
Multiples Myelom – Therapie der Symptome der Erkrankung und der Nebenwirkungen der Therapie
OA Dr . Wolfgang Willenbacher , Med. Universität Innsbruck
13.50 Raum 2
Follikuläres Lymphom, DLBCL
Univ. Prof. Dr . Werner Linkesch, Med. Universität Graz
13.15 Raum 3
Fragestunde „Seltenere Lymphome“: Morbus Waldenström, Morbus Hodgkin, Malt- Lymphom und andere
Univ. Prof. Dr . Johannes Drach, Med. Universität Wien
13.50 Raum 3
Chronisch Lymphatische Leukämie (CLL)
Univ. Prof. Dr . Ulrich Jäger, Med. Universität Wien
13.15 Raum 4
Antikörpertherapie inkl. Radioimmuntherapie
OA Dr . Niklas Zojer , Wilhelminenspital Wien
13.50 Raum 4
Pause mit Getränken 14.30
Ask the Experts
Univ. Prof. Dr . Johannes Drach, Med. Universität Wien
Univ. Prof. Dr . Ulrich Jäger, Med. Universität Wien
Univ. Prof. Dr . Heinz Ludwig, Wilhelminenspital Wien
14.45 Saal
Soziale Unterstützungsmöglichkeiten – Pflegegeld & Behindertenpass
Dr. Uriel Landesmann, Magistrat Wien
Mario Jursitzky, Bundessozialamt Wien
15.15 Saal
Bewegung als Medizin – wie halte ich mich fit? Mit anschließender Kurz-Einführung in „Nordic Walking“
OA Dr . Karin Vonbank, Med. Universität Wien
15.45 Saal
Geplantes Ende der Veranstaltung 16.15

Partner und Sponsoren

Wir danken den folgenden Unternehmen und Organisationen für Ihre Unterstützung


Nachruf auf Elke Weichenberger

06/13/2009 11:15:00 AM

Nachruf Elke Weichenberger

Geb. am 16. August 1972, gest. am 2. Juni 2009

Gründete 2004 die „Myelom- und Lymphomhilfe Österreich“

Erst 29 Jahre war Elke Weichenberger alt, als die Diagnose „Multiples Myelom“ gestellt wurde. Ein Schock, die Lebensplanung auf den Kopf gestellt. Aber aufgeben, resignieren? Das kam für sie nicht in Frage, im Gegenteil, „Kämpfen wie eine Löwin“ wurde zu ihrem Lebensmotto. Eine Selbsthilfegruppe zu gründen, anderen Betroffenen zu helfen, Mut und Beistand zu geben, das war ihre Art, mit der eigenen Erkrankung umzugehen. Mit der Aneignung von Fachkompetenz in vielen Bereichen, verbunden mit ihrer sozialen Einstellung, hat sie ein weit über die Grenzen Österreichs hinaus anerkanntes und geschätztes Netzwerk zur Unterstützung betroffener Menschen aufgebaut.

Wir, die wir zurückgeblieben sind, fühlen die Verpflichtung, ihr Werk fortzusetzen. Gemeinsam mit Ihnen, den Betroffen und Angehörigen an der Seite. Sie haben erlebt, wie wichtig der Kontakt mit anderen Menschen ist, wie viel Trost ein Gespräch bringen kann, wie wichtig Aufklärung, Information ist. Helfen auch Sie anderen Menschen. So wie Elke Weichenberger es getan hat.