Myelom Lymphom Kontaktinformationen

Obstipation Verstopfung

Obstruktion Verschluß eines Hohlorgans oder Ganges z.B. durch Tumorwachstum in der Wand

Offene Studie Sowohl der Prüfarzt als auch der Patient wissen über die Zuordnung der Studienmedikation Bescheid. Die offene Studie findet jedoch nur selten Anwendung, da unkontrollierbare Einflüsse, die aus der Studienanordnung resultieren (wie. Z.B. die Hoffnung des Patienten auf die Wirksamkeit des Studienmedikamentes oder das wissenschaftliche Erkenntnisinteresse des Prüfarztes), das Studienergebniss verfälschen können.

Onkogen Abschnitt auf den Chromosomen, der die Eigenschaft hat, u.U. zu entarten und Krebserkrankungen hervorzurufen (sog. Krebsgene). Im menschlichen Erbgut rechnet man mit etwa 100 Onkogenen.

Onkologe Facharztbezeichnung für Ärzte, die sich mit Geschwulstkrankheiten (Tumoren) befassen.

Onkologie Geschwulstlehre, Geschwulstforschung, die Wissenschaft von den Geschwülsten (Tumoren)

Opiate Morphinähnliche Mittel; Wirkungsweise siehe Morphine

Opioide Opiatähnliche Substanzen, die in der Schmerztherapie verwendet werden. Opiate sind Morphium und verwandte schmerzstillende Inhaltsstoffe des Opiums

opportunistische Infektion Infektion, die entsteht, wenn normalerweise harmlose Organismen auf ein geschwächtes Abwehrsystem treffen. Dadurch können sie sich vermehren und eine Krankheit auslösen.

oral den Mund betreffend, zum Mund gehörig, durch den Mund (z.B. Arzneimittel einnehmen).

Ösophagus Speiseröhre

Östrogene wichtigste Gruppe der weiblichen Geschlechtshormone; werden in den Eierstöcken gebildet, ihre Konzentration schwankt mit dem Monatszyklus. Unentbehrlich für die normale Geschlechtsentwicklung.

osteo- die Knochen betreffend (z.B. Osteosarkom = Tumor, der vom Knochen ausgeht)

Osteoblasten knochenbildende Zellen an der inneren Wand der Knorpelschichten, die sich in Knochengewebe umwandeln.

Osteodensitometrie Knochendichtemessung, die eine frühzeitige Erkennung von Knochenmineralverlust ermöglicht.

Osteoklasten Knochenfresszellen

Osteologie die Lehre von den Knochen

osteolytische Metastase knochenauflösende Metastase

Osteomalazie Knochenerweichung (siehe auch “Osteoporose”)

Osteonekrose (von griech. osteon = Knochen und nekros = abgestorben) Unter einer Osteonekrose versteht man einen abgestorbenen Knochenbezirk. Verschiedene Ursachen, meistens sind es örtliche Durchblutungsstörungen. Man kann sich in solchen Fällen eine Osteonekrose fast wie eine Art Knocheninfarkt vorstellen.

osteoplastische Metastase knochenbildende Metastase

Osteoporose Knochenschwund, Knochenentkalkung. Abbau der festen Knochensubstanz mit entsprechender Erweiterung der Knochenmarkhöhle, die besonders in höherem Alter auftritt und zu Knochenbrüchigkeit führt. Die Osteoporose ist oft mit einer Osteomalazie (Knochenerweichung) verbunden.

Ovarien Eierstöcke